Posts mit dem Label kritischer alltag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label kritischer alltag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 29. Juli 2011

Klarnamenzwang im Web

.
.
.
.
spiegel artikel über anonymität im net.

 

Klarnamenzwang im Web

Frau Fake verteidigt die Pseudonyme

Mächtige Interessengruppen drängen auf einen Klarnamenzwang im Web: Laut Google+ und Facebook helfen nur echte Namen gegen Spammer, Spinner und Kriminelle. Dem widerspricht Flickr-Mitgründerin Caterina Fake: Für viele Menschen ermöglichen Pseudonyme im Web erst eine wirklich freie Nutzung.
Liest man die das Google-Netzwerks Google+, entsteht leicht der Eindruck, dass Pseudonyme im Web merkwürdig, ja vielleicht anstößig sind. Der Absatz mit Richtlinien zur Wahl des "angezeigten Namens" kommt gleich nach den Ausführungen zu "eindeutig sexuellem Material", "Mobbing" und "Identitätsdiebstahl".
Dann erklärt Google, warum Nutzer von Google+ ihren richtigen Namen (wie Sie normalerweise von Freunden, Familie und Kollegen angesprochen werden) zu verwenden haben: "Dies dient der Bekämpfung von Spam und beugt gefälschten Profilen vor."
Diese Sichtweise auf Pseudonyme im Web wird langsam Normalität: Facebook verlangt Klarnamen, deutsche Politiker fordern ein "Vermummungsverbot" im Web, Polizeifunktionäre drängen auf einen "verlässlichen Identitätsnachweis im Netz" und so weiter. In der Diskussion um Identität im Netz tauchen Pseudonyme mehr und mehr in einem negativen Kontext auf.
"Pseudonyme an sich sind nicht schädlich"
Blog- und Forenbetreiber, die ihr Kommentarsystem an Facebook ausgelagert haben, loben, dass die Qualität seitdem höher, der Spinneranteil erheblich kleiner ist. Letzteres stimmt auch meist. Doch die implizierte Schlussfolgerung ist gefährlich: Pseudonyme seien etwas für Spinner, Spammer und Faker. Diesen gedanklichen Kurzschluss nimmt Caterina Fake, die Mitgründerin der Online-Fotoplattform Flickr, in einem Kommentar auseinander. "Pseudonyme an sich sind nicht schädlich", meint Fake. Zwar könne man die Pseudonyme für "anonyme Verleumdungen und Troll-Kommentare" nutzen. "Aber in der Mehrheit der Fälle schaden sie nicht." Stattdessen könnten sie auch "gefährdete Personengruppen schützen".
Fakes zentrales Argument ist, dass beim Klarnamenzwang, wie ihn Google+ und Facebook auf ihren Inseln im Web praktizieren und manche CDU-Politiker fürs ganze Netz verlangen, die Nachteile größer sind als die Vorteile.
Vielen Menschen ermöglichen Pseudonyme erst eine wirklich freie Nutzung des Web: Wer in autoritär beherrschten Staaten lebt, begibt sich in Gefahr, wenn er im Netz unter Klarnamen über Politik diskutiert, selbst wenn er einen Internetzugang nutzt, der nicht zu seiner Person zurückverfolgt werden kann.
Nur wenige Menschen werden über ihre Sexualität, Krankheiten, Behinderungen oder vom Mainstream abweichende politische Ansichten in einem Forum mit Klarnamenzwang wie Google+ und Facebook diskutieren. Bei Wikia haben Nutzer eine Übersicht der Opfer des Klarnamenzwangs gesammelt - liest man diese Aufzählung durch, wird einem klar, wie beschränkt die eigene Sicht auf die Nutzung solcher Netzwerke ist, wie leicht man die Lebensumstände anderer Menschen ausblendet.
Bei "World of Warcraft" spielen wir eine andere Rolle als im Büro
Abgesehen von großen Allerweltsdiensten wie Facebook, Google+ und Twitter gibt es auch noch einige thematisch definierte Online-Gemeinschaften, bei denen ein Klarnamenzwang weit weniger nötig ist. Einer der erfolgreichsten Betreiber von Online-Rollenspielen zum Beispiel, das US-Unternehmen Blizzard, wollte Mitte 2010 einen Klarnamenzwang in den Foren des Online-Rollenspiels "World of Warcraft" einführen .
Nach der Ankündigung brach ein Sturm der Empörung los. Einige Spieler äußerten die Sorge, Bekannte aus einem anderen Kontext (Arbeit, Vereine) könnten sie per Web-Recherche so schnell als Online-Rollenspieler identifizieren. Der WoW-Betreiber verzichtete dann auf die Klarnamen-Einführung.
Das Beispiel veranschaulicht den Kern des Identitätsproblems sehr gut. Menschen trennen verschiedene Bereiche ihres Lebens: Beruf, Freizeit, Engagement in Organisationen und Interessengruppen - man ist nicht immer derselbe. Im Web ist das ähnlich, deshalb gibt es ja besondere soziale Netzwerke, die auf die berufliche Nutzung zugeschnitten sind wie Xing oder Linkedin. Es muss Nutzern freistehen, in solchen Netzen eine andere Online-Identität zu verwenden als zum Beispiel im Forum einer Selbsthilfegruppe für Essgestörte oder einem Verein, der historische Schlachten nachspielt.
Identitäten an Pseudonyme binden
Ist der Zwang zur Verwendung der richtigen Namen wirklich der einzige Weg, um die Debattenkultur in Foren zu heben, Identitätsdiebe und Spammer zu bekämpfen? Fake argumentiert, dass man derartigem anti-sozialen Verhalten auch mit anderen Maßnahmen beikommen kann: Starke Moderation oder Software, die Pseudonyme nach den Reaktionen auf ihre Beträge bewertet. Es gibt auch Mischformen: Amazon zum Beispiel erlaubt Rezensionen unter Pseudonym, allerdings nur, wenn das Unternehmen die Lieferadresse des betreffenden Kunden kennt - veröffentlicht wird diese nicht. Die meisten Nutzer verwenden ihr Pseudonym kontinuierlich - ihr Online-Verhalten und damit ihre Online-Identität sind eindeutig an dieses Pseudonym geknüpft.
Diese Aufzählung lässt sich noch um einige andere Beispiele erweitern. Ein Vorteil des Klarnamenzwangs ist die leichte Auffindbarkeit von Personen. Aber auch da gibt es andere Lösungen. Von Menschen, mit denen man in Kontakt ist, hat man in der Regel die E-Mail-Adresse - man kann einfach fragen. Das bedeutet mehr Aufwand, doch der Betreffende - der aus welchen Gründen auch immer ein Pseudonym nutzt - kann entscheiden, wer das seiner wahren Identität zuordnen kann.
Twitter bietet geprüfte Klarnamen als Option
Diese Wahlfreiheit schränken Dienste mit Klarnamenzwang ein. Es geht ja nicht darum, dass alle Menschen unter Pseudonym auftreten müssen. Es geht darum, dass diejenigen, die das wollen, nicht ausgeschlossen werden. Twitter zum Beispiel hat dieses Problem elegant gelöst: Hier ist der Klarname eine Option und der von Twitter geprüfte Klarname ein begehrtes Feature.
Sicher, es dürfte bei Google+, Facebook und in vielen Foren schwieriger sein, ohne Klarnamenzwang einen zivilisierten Umgangston zu garantieren. Aber diese Anstrengung ist es wert, argumentiert Caterina Fake.
Die Frage ist: Sollten Online-Riesen wie Facebook und Google+ Minderheiten mit derselben Ignoranz begegnen wie die meisten Nutzer, die nicht so sehr auf Pseudonyme angewiesen sind, um das Web ohne Angst vor Repressalien, Pöbeleien und anderem Unbill nutzen zu können? Sollte man Themen, die vielleicht nur kleine Gruppen so intensiv beschäftigen, in Allerweltsforen wie Facebook und Google+ per Klarnamenzwang klein halten?
Caterina Fake hat darauf eine klare Antwort: Nein. Um die Spinner, Spammer und Idioten zu bekämpfen, darf man nicht die Wahlfreiheit aller Menschen einschränken, die Nutzung von Pseudonymen verbieten und somit bestimmte Nutzer systematisch abschrecken.
.
.
.
.

Freitag, 8. Juli 2011

einer dazu

.
.
.
.

 und heute  kommt noch einer dazu.
entwickelt sich die stadt biel-bienne zum neuen letten ? muss aufgrund einer unfähigen politik  eine ganze stadt leiden, das hatten wir doch schon !



.
.
.
.

Mittwoch, 6. Juli 2011

lebensqualität

.
.
.
.
.

einer der gründe, warum ich mit reiflicher überlegung daran denke mein heim aufzu geben sind  meldungen wie diese:




ich finde, die  eingesetzten mittel,  die politik der stadt biel, die stellungnahmen der verantwortlichen
sind im prinzip eine bankrott erklärung der verantwortlichen.
allein die lächerlichkeit der sicherheitsdirkektion die sich mit dem  verkauf von sbb fahrkarten  beschäftigt wirkt grotesk im kampf gegen  die vielzahl der misstände.
darum , lieber ein ende mit schrecken ( verlust ) als ein schrecken ohne ende.
.
.
.

Donnerstag, 26. Mai 2011

was 1961 begann

.
.
.
.


in lucens begann die NGA 1961 mit dem bau eines unterirdischen versuchsatomkraftwerk .




Das Interesse der Industrie war klar. Sie befürchteten, dass die von ihnen produzierten Dieselmotoren bald Vergangenheit sein würden und nur noch Atom-Technologie gefragt sein werde. Die Zukunft ganzer Wirtschaftskreise würden von einem eigenen Atomreaktor abhängen, wurde argumentiert.






 2011, also heute, heisst es:


Der Bundesrat will aus der Atomenergie aussteigen, in der Schweiz sollen keine neuen AKW mehr gebaut werden. Die bestehenden fünf Reaktoren werden aber nicht sofort abgeschaltet. Ein logischer Schritt nach der Katastrophe in Fukushima, meinen die Kommentatoren der Schweizer Zeitungen. Doch er lässt viele Fragen offen.

einer dieser fragen ist das marode KKW mühleberg  dessen betriebstechnischer zustand uns mit fortlaufend neuen  wahrheiten  zugeführt wird.





der bericht, sagt, wie schon zitiert,   nicht  viel neues aus,  wie auch die verantwortlichen die mit ihrem schweigen  einmal mehr die alpenrebuplik richtung bananenstaat drücken .
.
.
.
.
.

Sonntag, 15. Mai 2011

E Pluribus Unum

.
.
.
.

noch einmal mehr taucht das thema über kameraüberwachung, steetview, persönlichkeitsschutz und intimspähre auf.
unser oberster datenschützer, herr thür ( man suche selbst in der such maschin ) legt sich  mit dem  internet giganten  göögle  an .
ein weiteres " E Pluribus Unum.." und zugleich  stosse ich vermehrt auf gegensätze und  ungereimtheiten.
vor einiger zeit hat der renomierte blogger der augenreiberei unterschiedlichste artikel über eben jenes thema, nämlich  das eindringen von überwachungs kameras in den öffentlichen raum behandelt. schaue 1 und 2 und moniert die zaghafte, verhaltene raktion des datenschutzbeauftragten.
aber eben, was oval ist, muss nicht immer ein ei sein. wenn man sich  in den kopf setzt, der stärkere zu sein, so kann das mitunter letzendlich ins auge gehen .
in bezug auf diesen machtkampf gab und gibt es die unterschiedlichsten  artikel in presse, funk und fernsehen immer mit dem unterschiedlichsten hintergrund.
nun hat der angeschossene, göögle, reagiert und fuchtelnd gedroht, er würde streetview abschalten.
 auch wenn es  recht  humorvoll wirkt, wie soetwas danach aussehen  könnte,  die schweiz wie immer ein schwarzes loch, und  der nachbar zur hälfte  unscharf, so muss man doch  wissen, das  es auch hier letztendlich um viel geld, wie immer in der alpenrepublik der helvetier geht.






ifrick.ch hat deshalb einen offen brief an  den  eigenössischen datenschützer geschrieben . 
 welchen ich hier gerne  wiedergebe.



Sehr geehrter Herr Thür

Google hat gestern die Abschaltung von Street View in der Schweiz in Erwägung gezogen und beschlossen, das von Ihnen erzwungene Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes ans Bundesgericht weiter zu  ziehen. Sollte man dort unterliegen, wird Google den beliebten Dienst in der Schweiz abschalten da man ihren Forderungen nach 100%igem Datenschutz technisch nicht nachkommen kann.
Die Schweiz wäre dann mal wieder ein einsamer Sonderfall, in welchem es nur Verlierer gibt. Allen voran die hunderttausende Internetbenutzer welche Street View immer wieder brauchen und schätzen. Von den Touristen welche sich zukünftig kein Bild unseres Landes mehr machen könnten und dem enormen Imageschaden, welche die Abschaltung mit sich bringen würde, möchte ich hier gar nicht sprechen.
Warum verhindern Sie mit unsinnigen Forderungen Innovationen in der Schweiz? Ist Ihnen nicht bewusst, welches Signal die Schweiz, welche Sie als eidgenössischer Datenschutzbeauftragte ja auch repräsentieren, mal wieder in unsere Nachbarländer aussendet. Zürich ist der grösste Forschungsstandort von Google ausserhalb den USA, und ausgerechnet hier soll Street View deaktiviert werden. Nichts anderes kann ja Ihr Ziel sein, da sie auf der 100% sicheren Unkenntlichmachung von Personen und Nummernschildern bestehen. Dies ist technisch aber nun mal nicht machbar. Genau aus diesem Grund hat Google ja ein Formular eingerichtet, auf welchem jeder Nutzer ein Bild melden kann welches gelöscht oder von Google manuell überarbeitet werden soll.
Falls Ihnen nicht klar ist, dass ein 100% “Schutz” unmöglich ist, dann fehlt es ihnen am, für Ihren Job notwendigen, technischen Know How und Sie müssten zurücktreten. Eher denke ich aber, dass Sie von Anfang an Street View abschalten lassen wollten, da Ihnen dieser Dienst offenbar ein Dorn im Auge ist.
Wie ist es denn aber mit TV Sendungen welche Passanten zeigen? Wie ist es mit den zahlreichen Webcams, welche meine Schritte zeigen? Warum darf ich in Zeitungsfotos erscheinen aber nicht auf Street View?
Als eidgenössischer Datenschutzbeauftragte sind Sie auch mein persönlicher Datenschützer, da die Eidgenossenschaft aus uns allen besteht. Ich persönlich habe Sie aber nie gewählt noch kann ich auf Ihre Politik Einfluss nehmen. Warum verunmöglichen Sie mir, einem aufgeschlossenen und technisch interessierten Schweizer Bürger, die Benutzung von Google Street View?
Wichtigster Grundsatz in meinem persönlichen Datenschutz ist, dass ich selber bestimmen kann, wer wie mit meinen Daten umgeht. Lassen Sie Street View abschalten, fehlt mir diese Möglichkeit und sie verletzten meine Freiheit, im Internet Datendienste zu nutzen (solange diese legal sind natürlich).
Mir scheint es, als haben Sie nie versucht, echte Lösungen mit Google zu finden. Sonst hätte sich eine Vereinbarung wie sie Deutschland mit Google abgeschlossen hat, sicher leicht einrichten lassen. In unserem Nachbarland sind die Bewohner um einiges empfindlicher und vorsichtiger, was den Datenschutz angeht, als wir Schweizer das sind. So ist es dort nun möglich sein Haus von Google verpixeln zu lassen, wenn man verhindern möchte in Street View zu erscheinen. Eine pragmatische Lösung wie ich finde.
Ich fordere Sie mit diesem Brief auf, endlich ihre Totalopposition gegenüber den neuen Diensten, welche uns das Internet bringt, einzustellen und zu versuchen, konstruktive und für uns Internetnutzer sinnvolle Lösungen auszuarbeiten.
Nur dann sind Sie meine Steuerfranken wert.

Mit freundlichen Grüssen
Jean-Claude Frick


 um nun  die hiesige ambivalenz der schweizerbürgerzu dokumentieren, zeige ich bei einem kurzen rundgang zufällig enttdeckte  überwachungskameras in unserer stadt, die nebst ihrer  eigentlichen funktion, dem überwachen eines defnierten  bereiches, auch in den öffentlichen raum filmen und so automatisch und fortlaufend dokumentieren, was eben  genau der  herr thür  verhiundern möchte. nämlich ein permanentes verletzen  der  privatsphäre jedes einzelnen der sich per zufall an diesem ort befindet.





























































.
.
.
.
.

Montag, 9. Mai 2011

was so über den weg lief

.
.
.
.

kurze zusammenfassung der eindrücke von der letzten zeit.







aus der abteilung: "must have " oder die frage, gestreifte oder unifarbige kissen dazu ?





 es gibt eine zeit VOR fukushima, und eine  danach ....


 


der frühling ist defently da!oder es grünt so grün, wenn spaniens....





 
so viel kaffee...... um an ein gratis törtchen zu kommen





 eines morgens, über biel





dieser bissige beton....






 bin ladens  tod, ob die amis wirklich den richtigen erwischt haben ? verschwörungstheorie.







das beste vom muttertag
 .
.
.
.
.

Montag, 25. April 2011

mehrbahnhof

.
.
.
.

mehr bahnhof, so der slogan der sbb , bei welchem auch der bahnhaufen  biel mit eingeschlossen ist .
erst kürzlich renoviert und mit viel pomp neu eröffnet wird er nun auch  in der öffentlichkeit mit vielen andern  beworben.
mehr banhhof, so  der slogan . natürlich in biel, wie sollte es anders sein, zweisprachig, einmal deutsch und einmal französisch .
bei genauerem hinsehen allerdings fällt einem auf, dass die welschen  offensichtlich  die fixeren in sachen einkauf sind, oder sollte der französische teil einen kleineren  gare de bienne haben ?
zunächst die französischsprachige werbung:






die  glücklich lächelnde dame kommt also um 13 uhr 24 an, geht dann durch den bahnhof zum frohen shopping 13 uhr 28 und fährt um 14 uhr 05 weiter... alles inallem knapp dreiviertelstunden (41min.) am/im bahhof und seinen  läden.
bei der grösse des bielerbahhofes durchaus möglich und real .
die nächste grössere stufe  bei der sbb  sind die rail city,  aber da ist die provinz von biel sicherlich noch weit entfernt.

nun aber der deutsch-schweizer:




 der herr kommt um 19 uhr 28 an , da stellt sich schon mal die frage; haben da die geschäfte  im bahnzentrum eigentlich noch offen ?
er sucht auf alle fälle bis 19 uhr 45 die verkaufslokale. er irrt also ganze 17 minuten in diesem bau herum .
ich möchte festhalten soooo gross ist dieser bahnhof in biel-bienne auch wieder nicht, als dass man vom ankunftsbahsteig bis zu den  geschäften die gleiche zeit braucht, wie wenn  man sich direkt ins zentrum der stadt begeben würde.


ich frage mich also, was der gutaussehnde herr, der  offenbar bereits mit den blumen ankam, solange machte, bis er einklaufen konnte,  hate er sich  in den katakomben verirrt, oder hatt es ihn in der tropfsteinhöhle weg gespühlt ?
.
.
.
.

Freitag, 22. April 2011

das wort heisst nukular, die III.

.
.
.
.

eigentlich geschehen die dinge einfach. es funktioniert das kausalitäts prinzip. als fatalist kann ich dies nur bestätigen.
falls man genügend geduld, nerven und  auch zuversicht besitzt, kann man zuschauen, wie sich alles selbst regulierend zum guten wendet.








zuvor aber werden wir wohl eine periode der lüge, unwahheiten und der gier erleben. sie wird langandauernd, zäh und bemühend sein .
einzig, bis der hinterste dann merkt, es geht ihm ans leder, wenn er nicht einsichtig wird.

 in bezug auf das akw mühleberg, zB ,  oder fukushima




eigenartig, wie mulmig mir manchmal wird, wenn ich all das geschrieben zu  verstehen versuche. wenn ich die worte betrachte und mich frage, glaubt derjenige, der das schreibt das auch wirklich .


.
.
.
.

Samstag, 2. April 2011

das wort heisst nukular II

.
.
.
.

B K W   droht mit warnt mit den F O L G E  N !



.
in der heutigen ausgabe des bielertagblatt lesen wir:
Die BKW erklärte gestern, ein schneller Ausstieg aus der Atomenergie hätte «bedeutende Folgen für die Umwelt». Bei einem Briefbombenanschlag auf Swissnuclear in Olten wurden zwei Frauen verletzt.
ma/sda. Man sei bereit, die Konzernstrategie der BKW grundlegend zu prüfen, sagte BKW-Verwaltungsratspräsident Urs Gasche gestern. Ein überstürzter Ausstieg sei aber fehl am Platz, zumal die BKW alles für ein sicheres AKW Mühleberg unternehme.
«Diskussion notwendig»
«Wenn die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist, wird Mühleberg abgeschaltet», beteuerte Gasche. «Und zwar sofort – ohne Rücksicht auf ökonomische Aspekte.» Gasche und BKW-Chef Kurt Rohrbach gaben zu verstehen, dass sich die BKW einem Atomausstieg nicht grundsätzlich verschliesst. Doch zunächst sei eine «breite gesellschaftliche Diskussion» notwendig.
Nicht einfach zu ersetzen
Beide warnten indessen: Würde Mühleberg nämlich sofort abgestellt, hätte dies «bedeutende Auswirkungen» auf die Umwelt. Klar sei, dass die 60 Prozent Kernenergie im BKW-Strommix nicht so einfach ersetzt werden könnten. Stromimport in grossem Stil würde unumgänglich: «Im besten Fall kann davon ausgegangen werden, dass wir einen durchschnittlichen EU-Mix beziehen würden, der zur grossen Mehrheit aus fossil produziertem Strom besteht», so Kurt Rohrbach.
Ein grosser Teil des importierten Stroms dürfte dann aus Deutschland kommen. Dort werden bereits jetzt fast 60 Prozent der Elektrizität aus fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdgas produziert. Der «fossile Anteil» des deutschen Stromes dürfte demnächst noch höher werden.





Die zwei nun bereits eingeleiteten Massnahmen: • Das AKW wird so umgerüstet, dass sichergestellt ist, dass die Abklingbecken für die Brennstäbe gekühlt werden können, ohne dass jemand das Gebäude betreten muss. • Künftig sollen Löschgeräte und andere Einsatzmittel dezentralisiert, das heisst in verschiedenen Gebäuden im AKW-Areal untergebracht werden, sodass sie im Notfall auch dann erreichbar sind, wenn ein Gebäude nicht mehr betreten werden kann.
Überdies musste die BKW wie die anderen AKW-Betreiber bis gestern einen Bericht an das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) abliefern. Darin sollen mögliche Probleme im Fall von Erdbeben und Hochwasser thematisiert werden.
Umstrittene Zuganker
Was genau im Bericht an das Ensi steht, wollte die BKW gestern nicht verraten. Zunächst sei es am Ensi, den Rapport zu beurteilen, sagte BKW-Direktionspräsident Kurt Rohrbach zur Begründung.
Auch für weitere Massnahmen zur Sicherheit des AKW steht die BKW weiterhin im Kontakt mit der Atomsicherheitsbehörde. Dabei geht es unter anderem um die Probleme mit dem Kernmantel – und um die umstrittenen Zuganker, welche die Sicherheit des Kernmantels trotz der Risse gewährleisten sollen.
Der Verwaltungsratspräsident der BKW, Urs Gasche, betonte, dass das AKW sofort ausgeschaltet würde, wenn die Sicherheit nicht mehr gewährleistet sei – «und zwar ohne Rücksicht auf ökonomische Aspekte».
AKW versus Klima
Wo würde die BKW den Strom für den Kanton Bern beziehen, falls das AKW Mühleberg doch bereits in der nächsten Zeit abgeschaltet werden müsste? Kurt Rohrbach wie Urs Gasche hielten fest, dass es vorderhand keine andere realistische Möglichkeit gäbe, als den fehlenden Strom zu importieren.



Durchschnittlicher EU-Mix
Das Problem dabei: Dieser Strom stamme vor allem aus nichtklimaneutralen Quellen: «Im besten Fall kann davon ausgegangen werden, dass wir einen durchschnittlichen EU-Mix beziehen würden, der zur grossen Mehrheit aus fossil produziertem Strom besteht», sagte BKWChef Rohrbach.
Das sei nicht überraschend, auch Deutschland nehme mit der Ausserbetriebnahme von Kernkraftwerken einen höheren CO2-Ausstoss in Kauf, indem es ältere, wenig effiziente Gas- und Kohlekraftwerke wieder in Betrieb genommen habe.
Strom aus Deutschland
Bereits letztes Jahr wurden 57 Prozent der Elektrizität in Deutschland aus fossilen Energieträgern wie Kohle und Gas gewonnen. In diesem Jahr dürfte sich in Deutschland der Anteil des aus fossiler Energie stammenden Stroms noch wesentlich vergrössern.
Würde der Anteil des aus fossilen Trägern gewonnenen Stroms im Kanton Bern ebenfalls markant steigen, könnte es sein, dass sich etliche zukunftsträchtige CO -neutrale Innovationen plötzlich ökologisch gesehen nicht mehr lohnen – so das Elektroauto.




 über etwaige unwahrheiten , halbwahrheiten oder lügen übernehmen weder die zeitung noch  andere personen  , ausser dem betreiber des akw-mühleberg,  die verantwortung.

Dienstag, 29. März 2011

schweizer tsunami

.
.
.
.

 «Schweizer Atomkraftwerke sind sicher» 

 





Von einer «Tsunamigefahr» kann man in der Schweiz nicht sprechen. Doch Flutwellen in den Seen sind nicht ausgeschlossen – wie vor 400 Jahren in Luzern am Vierwaldstättersee.



«ein wild gethümmel und wäsen mitt rumplen und boldern nitt anderst dann alls ob ein halb dotzet starcker männern uff- und aneinandren mit streichen, schlägen, ringen und fechten gewachsen wärent und allso durch das gemach hin und wider mitt einandern umbher wutschtend.unt am küssnachter see schiff aussgeworffen am gestad, by 50 guotter schritten wyt hindersich von dem ordenlichen uffer dannen und jn die höhe by zweyen hallenbarthen hoch oder meer obsich geschlagen befunden»







Auch Basel litt dereinst schwer an einem Erdbeben:

Am Abend des 18. Oktober 1356 legte ein gewaltiger Erdstoss Basel in Trümmer. Das Münster und weitere Kirchen stürzten ein, ebenso zahlreiche Häuser sowie Abschnitte der Stadtmauer. Im Umkreis von vier Meilen wurden um die 40 Schlösser, Burgen und Dörfer zerstört. Selbst in dem gut 100 Kilometer entfernten Strassburg stürzten Schornsteine ein. Was die mittelalterlichen Chronisten mit Entsetzen registrierten, war das stärkste Erdbeben nördlich der Alpen seit Menschengedenken – und auch heute eine latente Gefahr

.




 Vor 200 Jahren schüttete ein Bergsturz ganze Dörfer zu


“Ein weiterer, ebenfalls sehr wuchtiger Schlamm- und Trümmerstrom jagte von der obern Röthener Gegend zur Linken der eben erwähnten Hauptschuttlawine gegen das Segel genannte Vorgelände des Lauerzersees und teilte sich seinerseits in zwei Arme auf, wovon einer in Richtung Lauerz vordrang und sich am Zerstörungswerk des vom Fallenboden herbeistürmenden Armes beteiligte, während der andere in den See raste, dessen Wasser der wuchtig nachjagenden Trümmermasse weichen musste, sich in hohe Wogenwände auftürmte und mit Blitzesschnelle vorwärts und über die Insel Schwanau hinwegeilte, wobei das Haus des Einsiedlers beschädigt und die nördliche Seitenmauer der Kapelle eingeschlagen wurde. Dann fegte die Sturzflut über das Dörfchen Seewen hinweg…“





«Die Schweiz hat vom Gesetz her eine ganz strenge Aufsicht», erklärt Leuthard. Alle fünf Schweizer Atomkraftwerke müssten sich dieser Kontrolle unterziehen. Dies sei gewährleistet, führt sie weiter aus. «Wenn diese Kontrollen nicht durchgeführt werden, müsste das betreffende AKW sofort vom Netz genommen und abgeschaltet werden»
.
.
.
.

Sonntag, 27. März 2011

ansichtssache

.
.
.
.



der spiegel meldet uns zur lage an der akw-front:  

Die Lage an der japanischen Atomruine Fukushima gerät völlig außer Kontrolle: Die Radioaktivität an Reaktor 2 ist jetzt zehn Millionen Mal höher als normal, meldet Betreiber Tepco. Die Rettungsarbeiten an dem Meiler wurden unterbrochen.




der blick sagt uns zur lage des zustandes der heimischen  akw:

Unter der harmlosen Rubrik «offene Geschäfte» listet das Eidgenös­sische Nuklearsicherheitsinspektorat 225 Mängel der fünf Schweizer AKW auf. Sie gelten als relevant für die Sicherheit.




der tagesanzeiger klärt uns über obiges auf:

Die Strahlenwerte im Reaktor seien millionenfach überschritten worden, hiess es zuerst von der AKW-Betreiberin Tepco. Nun macht sie einen Rückzieher und stiftet damit in Japan Verwirrung.



 und über frau br leuthard weiss der vorarlberger zu berichten:


Leuthard nimmt Anti- Atom- Liste nicht an


der br schneider-ammann meint dazu  im bieler tagblatt:


Bundesrat Johann Schneider-Ammann hält auch nach der Katastrophe in Japan an der Kernenergie fest. "Ich persönlich bin noch nicht zum Schluss gekommen, dass wir besser auf die Nukleartechnik verzichten sollten", sagte er in einem Interview, das in der "Südostschweiz am Sonntag" und der "Zentralschweiz am Sonntag" erschien.



als bewohner des 30km schadenskreis vom akw mühleberg sagt mir das ENSI :

Das Öffentlichkeitsgesetz ("Bundesgesetz über das Öffentlichkeitsprinzip in der Verwaltung") soll die Transparenz über den Auftrag, die Organisation und die Tätigkeit der Verwaltung fördern. Es trägt zur Information der Öffentlichkeit bei, indem es den Zugang zu amtlichen Dokumenten gewährleistet.
 HIER das Pdf




Samstag, 26. März 2011

atom

.
.
.
.
.
immer noch klammert sich die schweizer atomlobby verzweifelt an ihr kredo. atom strom ist gut, sauber und billig. ich zitiere einen beitrag aus dem blog "nachrichten heute" (gilt als guttenbergnote):


Wer sind die ExpertInnen, die uns die Lage um die havarierten Atomreaktoren in Japan erklären?


Onlineredaktion - Die Schweiz und die Atomlobby - Kaum eine Interessengruppe ist so gut vertreten im schweizerischen Politzirkus wie jene der Atomlobby. Aber nicht nur die Politiker im Bundeshaus Bern vermögen zu straheln. Wer sind eigentlich jene, die uns die Katastrophe in Fukushima erklären? Die Woz hat recherchiert.

Doris Leuthard, Bundesrätin (CVP)
Führt das Energiedepartement, war bis vor Jahresfrist Mitglied der Lobbyorganisation Nuklearforum und sass im Verwaltungsrat der damaligen Leibstadt-Betreiberin EGL. Leuthard sistierte jetzt die Rahmenbewilligungsgesuche für neue AKWs.

Hans Wanner
Hans Wanner ist Direktor des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi). Seine Stellungnahmen zur Katastrophe in Japan sind oft schwammig, was wohl damit zusammenhängt, dass er ein Endlager- und kein Kraftwerkfachmann ist.

Georg Schwarz
Georg Schwarz, Hans Wanners Stellvertreter als Ensi-Direktor, arbeitet seit bald zwanzig Jahren bei der Atomsicherheitsbehörde. Meint wie Wanner, dass die Frage, ob die Schweiz das Atomrisiko tragen könne, eine politische sei, zu der er sich nicht äussern will.

Horst-Michael Prasser
Der Inhaber des einzigen universitären Lehrstuhls für Atomtechnik ist in fast allen Medien anzutreffen. Sein Lehrstuhl an der ETH Zürich wird von Swissnuclear finanziert, der Atomfachgruppe der Schweizer Elektrizitätswirtschaft. Prasser ist Mitglied des Nuklearforums, überzeugter Atomkraftbefürworter und eifriger Leserbriefschreiber. Allerdings scheinen ihn die Ereignisse in Japan zu erschüttern. Noch 2007 lobte er die japanischen AKW-Bauer, sie hätten bewiesen, dass man AKWs gegen schwere Erdbeben auslegen könne. Nun sagt er, was jetzt geschehe, sei «mehr als ein Super-GAU».

Wolfgang Kröger
Leitet an der ETH Zürich das Laboratorium für Sicherheitsanalytik. Er habilitierte sich über Kernreaktorsicherheit. Bevor er an die ETH wechselte, leitete er am Paul-Scherrer-Institut den Bereich Nukleare Sicherheit. Zurzeit wird er regelmässig in den Medien interviewt, hat anfänglich beschönigt, ist inzwischen aber selbst schockiert über das Ausmass der Katastrophe. Die Schweizer Atomwirtschaft verteitigt er noch beharrlich.


 und in dem zusammenhang, mag ich als verbindung zwischen 2 glieder auch die " augenreiberei" zitieren :
 Zwischenfall in Mühleberg

und hier einweiterer artikel.


.

.

.

.


Montag, 14. März 2011

irgendwie....

.
.
.
.

'Es macht puff, und die Kühe fallen um und die kleinen Häuser und Bäume, und da ist dann immer ein großes Hallo'







.
.
.
.

Donnerstag, 24. Februar 2011

zusammenhängend

.
.
.
.
in regelmässigen abständen schaltet das bieler spitalzentrum anzeigen im bieler tagblatt, worin sich das spital mit seinen aktivitäten einem breiten publikum vorstellt. selbstverständlich mit dem nötigen nachdruck die eigene qualität und seine zuständigkeit in sachen  gesundheit.
das spital vertreibt intern auch eine hauszeitung (à propos) und legt für  jeden, den es intressiert einen geschäftsbericht auf, in welchem wir entnehmen  dass im beaumontspital 29 nationen  oder  total 1482 mitarbeiter beschäftigt sind. ( stand 2009)
weiter sind auch, unbesehen des hängigen verfahrens, ein organigramm sowie die bezeichnung der zahlreichen bereiche der internen dienstleistungen aufgeführt.
alles in allem könnte man sagen , eine kleines , gut organisiertes dorf in der stadt, welches für unser wohl und das der eigenen mitarbeiter besorgt ist.






wenn da nicht der standort dieses absurd grossen mega komplexes wäre. das gesundheitszentrum  oberhalb der stadt biel welches in seiner eigenen anzeige (s.bild) mit kennzahlen aufwartet, die es zwar für den eigenen betrieb und die leistungen im konkurenzkampf positiv hervorhebt,aber mit keinem wort seine verantwortung gegenüber seinennachbarn erwähnt, dann muss man  als anwohner heftig protestieren und den sachverhalt in ein verhältnismässiges,korrigierendes bild rücken.
 jährlich 11'000 stationäre und 40'000 (!) teilstationäre oder ambulante patienten, mit 1300 angestellten heisst auch dass auf grund des standortes des zentrums ein enormer verkehr generiert wird,  patienten , angehörige, besucher, ärzte, arbeiter fahren täglich durch quartiere, die eigentlich so nie für ein solches verkehrsaufkommen geplant/gebnaut sind. nicht gerechnet der tägliche suchverkehr der studierenden des bieler tech, welches die alte rolexfabrik am höheweg belegt.
der transport mittels öV völlig unbrauchbar und abstrus, denn die paar kurse der städt.busbetriebe schaffen bei weitem das aufkommen nicht, mit dem dünngesäten  fahrplan.(sonntags gerade mal alle 32 min einen kurs)
die angrenzenden quartiere leiden auch unter dem  permanenten ausbau des zentrums. das letzte baugesuch ist (per zufall?) gerademal genau 1 kubikmeter kleiner als die gesetzlichen auflagen zur bewilligungspraxis fordert. immer grössre mengen material, immer  grössere bauvolumen,  zement, aushub, handwerker,baustoffe,fahrzeuge, dies alles kommt zusätzlich auf den sonst schon belastenden verkehr der theoretisch nur auf einem möglichen weg hinauf oder hinunter gekarrt werden kann. ein gefährlicher, schneller verkehr, der in einer "beruhigten" zone stattfindet, die eigentlich auf 40 km/h beschränkt wäre,  aber aus mangel an personellen möglichkeiten überhaupt nie kontrolliert wird.( stapo kapo fusion)
es ist zwingend, dass ein solcher autoverkehr zwangsläufig die lebensqualität der umliegenden anwohner reduziert. wo vor nicht langer zeit früh morgens ab und zu ein auto durch die ehemaligen rebberggassen fuhr,  donnern heute bereits vor 5 uhr lastwagen durch das verschlafene quartier.
nachts, heulen ambulanzen mit signalhörnern (100db schalldruck) in beide richtungen.bei arbeitsschicht wechsel ist in beiden richtungen eklatant.





was dringend nötig ist, wäre also eine entlastung der route höheweg vogelsang. gestützt auf zahlen einer verkehrs-studie aus dem jahre 2006 ! sahen weder kanton noch stadt handlungsbedarf.angeblich rechnete sich die kosten- nutzen-rechnung nicht, doch  inzwischen ist das zentrum mehr als auf das  vierfache  angewachsen und wächst immer noch weiter.
was dringend nötig ist, wäre eine planung für alternativen im zubringer. entweder  einbahn zubringer oder alternativ strassen, mit kostenbeteiligung der zentrums und förderung des öV. in anbetracht, das solche entscheide in der schweiz immer   5 bis 10 jahre brauchen, wäre es mehr  als dringend, die sache jetzt an die hand zu nehmen , denn kleiner werden die ansprüche des gesundheitszentrums und deren verwaltung nicht.
nicht zuletzt muss eine vernünftige zufahrtsplanung weiterführend im hinmblick auf den autobahnbau und seinen anschlüssen in der nähe getätigt werden



.
.
.
.
.

Sonntag, 13. Februar 2011

anmut

.
.
.
.
.
So wie die Anmut der Ausdruck einer schönen Seele ist, so ist Würde der Ausdruck einer erhabenen Gesinnung.
schiller





über die anmut eines brunnens, der teil des urbanen mobiliars ist, lässt sich gewiss trefflich streiten 

ich finde jedoch, solche gemein plätze haben anspruch auf anmut und würde.
und wenn jemand auf die  idee kommt,  etwas gewachsenes, anmutiges zu erneuern, dann gewiss mit der gleichen  beseeltheit, wie es ursprünglich erschaffen wurde.








fehlt dem  betreffenden jedoch die kompetenz und es fehlt an der freude zum schönen, dann  wirkt ein platz mit einem  solchen objekt  als spiegel der befindlichkeit des erbauers.




flach, praktisch, zeitlos, klar, clean, leicht zu reinigen , gut zu handhaben, randlos, geräuimig, funktionell, etc ....alles adjektive die so ein ort braucht, um so auszusehen, wie er aussieht.




hätte ein solches ambiente, einen walser, kafka oder andern  bekannten schreiberling in seiner zeit wohl auch inspiriert ?
wären sätze, wie:

«Was wir verstehen und lieben, versteht und liebt auch uns.»
 dann überhaupt noch möglich gewesen, ich finde, für die kommenden  poeten ist es ein verbrechen, der lieblosigkeit derart zu huldigen .

.
.
.
.