Sonntag, 16. Mai 2010

fluglärm über biel

an sonnigen tagen, oder nach längereren phasen  mit schlechtem wetter brummt  der himmel über biel und dem bielersee gewaltig.
entweder fliegen die hobbypiloten ihr soll, oder sie machen freizeitflüge mit oder ohne pasagiere ( mal schnell den meiers den see zeigen). an diesen tagen zermürbt ein ständiges brummen und motorensummen die friedliche landschaftsidylle um das bielerseebecken.
von den umliegenden flugplätzen eilen ein, zwei und mehrmotorige flugapparate richtung petersinsel um da ihre volten und oft auch sightseeing kurven den  am boden verbliebenen aufzudrängen.
ein buntgemischtes fliegerfölchlein von doppeldecker,- oldtimer,- fallschirmspringer,- helikopter,- und /oder privatjet-flugzeugen überquert in jeder möglichen und unmöglichen höhe bewohntes gebiet. knattert und rattert mit höllischem dröhnen über jene wolken wo die freiheit eben wohl grenzenlos ist.
manchmal trifft man auch die von mir via steuern  persönlich gesponserten kollegen der luftwaffe, bei ihren stundenlangen  drohnen versuchen an .

wir hier unten,nichtig und klein, wir die zurück gelassen mit unsern sorgen und ängsten, wie es herr mey so treffen besingt ärgern uns. vergeblich versuchen wir zu ergründen, wer den  nun eigentlich zuständig für ( oder besser gegen) diese art von nötigung ist.
in regelmässigen abständen erscheinen im bieler tagblatt leserbriefe von betroffenen oder besorgten bürgern.




bis dato dachte ich, ich sei einer der wenigen, die unter dieser zusätzlichen akkustischen umweltverschmutzung in diesem gebiet leiden. macht doch der flughafen grenchen  regelmässig imgaepflege mit euphorische anmutenden publikationen. doch die antworten weiterer betroffenen beweisen das gegenteil:




wir leiden und müssen wohl weiter leiden, den da oben im bieler luftraum scheint es keine  vorschriften zu geben. anarchie und gutdünken regelt die luftfahrt neben den ausgewiesenen sektoren.
und als ob dietollkühnen männer in ihren fliegenden kisten das wüssten, dass es uns stört und dass wir uns beklagen, überfliegen sie am sonntag tief die stadt. nicht mit uns,  wir dürfen das!





anfragen an ämter:




antworten:







anhang, zu  4:


Samstag, 15. Mai 2010

bauernmarkt



heute samstag war im zentrum  "bauernmarkt", wobei ich geneigt bin " betrug....betrug..." zu  schreien.
nicht ein einziger bauer war zu kaufen, geschweige den angeboten worden. es scheint  der gleiche betrug wie mit  den  bauernbratwürsten oder den bauernbrot zusein.
schon anita wusste es :  ...alles ein fake 
umsomehr heizte dieser holzofenbäcker den üblichen marktfahrern mit seinem "brotbacköfeli" ein und vernebelte kurzfristig die nidaugasse mit dickem buchehholzrauch.
draussen darf man ja noch ........

Donnerstag, 13. Mai 2010

rubrik: sache gitz!

dabei wollte die reporterin  sich bloss über den zustand der latrine vergewissern !


Dienstag, 11. Mai 2010

des einen freud...



wohl die einzigen, die sich zur zeit an dem regenwetter erfreuen.
an auffahrt gehen schweizweit die meisten freiluftbadeanstalten ( schönes wort ) auf.
die aussichten auf  ein wetter die das benutzen einer solchen anstalt rechtfertigen hingegen sind  noch weit entfernt.

Sonntag, 9. Mai 2010

mutters tag

alles liebe zum   muttertag wünsche ich dir und allen müttern der welt.




Samstag, 8. Mai 2010

bäumig



 ein regelmässiges zurückschneiden der äste an  bäumen im frühjahr fördert das wachstum eines jeden baumes....




 ...nur  finde ich, die beiden andern  sehen irgendwie gesünder aus ....

Donnerstag, 6. Mai 2010

titel,thesen und werbung




ich liebe die werbungen  von dieser autoverleihfirma.....

Mittwoch, 5. Mai 2010

sonntagsfahrplan

eine sache verstehe ich  nicht so ganz.
das spitalzentrum im beaumont wir immer grösser und grösser. permanent wird abgerissen und aufgebaut. nebst personal, besucher, lieferanten und schulen, verkehren auch  unmengen von  baufahrzeugen jeder art. die zubringerstrasse  höheweg/vogelsang ist zu einer regelrechten  autobahn geworden.
klar dass sich  viele wünschen, dass der individualverkehr abnehmen sollte und  anstelle der unsinnigen  2-weg-fahrten ( hoch  und zurück) der öffentliche transport mit bus benuzt werden  muss.
wie das aber funktionieren soll, wenn die bieler verkehrsbetriebe am samstag weniger oft und am sonntag noch seltener den kurs nummer 5 und 6 bedient.




jede halbe stunde eine verbindung, das macht keinen anreiz den bus zu benützen und umgekehrt ist es ein argument der BVB nichts zu unternehmen wegen  fahrgastmangel.
vielleicht ändert sich ja das, wenn die zZ projektierte tramlinie einst erweitert wird und via frinvillieralle 7 minuten im takt ins beaumont hoch fährt...........fahrräder inklusive.

abgesoffen



und wieder ist in biel eine baustelle abgesoffen
scheinbar diesesmal gewollt, laut unternehmer (druck / gegendruck)
nun denn, hoffen wir dass es in der angrenzenden backstube keine feuchten brötchen gibt.
denn gegen diese wassermassen wäre wohl selbst der bäcker machtlos .....


Dienstag, 4. Mai 2010

nachbars garten





sie gefällt mir einfach, nachbars glyzinie. jedes jahr aufs neue. prächtig, üppig, intenisv.


obwohl....

zur zeit scheint  der frühling pause zu machen



Sonntag, 2. Mai 2010

1.mai




ich liebe den ersten mai, den tag der arbeit, wo die arbeit ruht. vor allem im bausektor, alle maschinen stehen fein säuberlich ausgerichtet in reih und glied, still, lautlos und  ohne gestank, ohne staub. morgen , ja morgen .....

Samstag, 1. Mai 2010

artenvielfalt im urbanen umfeld

die artenvielfalt und ihre botanische raritäten

es ist wieder frühling. die natur ist erwacht aus ihrem winterschlaf und über all fängt es an zu blühen und zu spriesssen.
beim gang durch die natur gehen wir oft achtlos an den unscheinbaren kleinoden vorbei.
oft verkannt und doch in unserer nähe, finden wir bei genauerem hinsehen vieles, uns unbekanntes.
mitten in der stadt, in selbst für uns unwirtlichem unfeld, gedeihen echte raritäten der natur, die fast keiner kennt.
schauen wir einmal genau hin .
zubeginn ein relativ einfaches pflänzchen, der einfache wegweiserich, meist an strassen-ecken, alleen oder gut frenquentierten plätzen zu finden.




oder auch das blaue park-knöllchen, früher eher selten, heute jedoch an fast jedem randstein anzutreffen.
der türkische vorort bitterling, die wohnsame, das grosse demo-reizgras und der paragrafen ritterling, alles buntblühende mehrjährige zähe, überlebenskämpferische pflanzen , die oft strauchgrösse erreichen. wir finden sie meist etwas mehr abseits der grossen zentren, in regionen mit altbauten oder aufgelassenen werkshallen.
auch erwähnenswert ist das stoerende geruchskraut, der gestreifte zebra-farn oder die schweinefresse öhrchen, alles wild wuchernde grünlinge, die ständig an boden gewinnen und sich ihren platz behaupten.



  der lebensraum dieser versteckt wachsenden pflanzen ist die strasse, oft suchen sie die nähe des vollrauschigen schankwirtes oder kleine baumgrupierungen in hinterhöfen, grünanlagen oder kinderspielwiesen.
eine weitere botanische rarität ist der nasswiesen lümmel, der gefältelte kot-treter oder das kronblütige einbahnröschen, alle drei einst in unseren breitengraden heimisch, jetzt immer öfter nur noch an ganz geschützten, unzugänglichen orten zu beobachten.




der aufmerksame beobachter freut sich, wenn er den immer seltener werdende blinde paragraphen-ritterling, (nicht zu verwechseln mit dem bereits erwähnten komunen ritterling) in einer nische oder einer mauschelnden ecken antrifft.



noch erwähen möchte ich die gezähnte leihmütze, den schilderwald-strauche , sowie den verkehrten gassenhauer, alle drei ganz grosse überlebenskünstler, die , wie alle andern erwähnten, unsere aufmerksamkeit verdient haben.



wenn jeder von uns mit offenen augen durch sein revier geht, findet er sicher noch die eine oder die andere art und/oder einzelgänger, die ich jetzt nicht erwähnt habe.
ich jedenfalls freue mich jedesmal, wenn ich wieder eine seltene gross-statdtpflanze finde, von der ich gedacht habe, sie sei bereits verschwunden.

Freitag, 30. April 2010

erschrocken

eine kleine zeitungsnotiz hat mich erschrocken.

ich lese da:

Bundesrat Didier Burkhalter hat die 24. Messe für Buch und Presse in Genf eröffnet. Im Genfer Palexpo sind 200 Verlage aus 15 Ländern präsent. Burhalter nannte das Buch eine "Eintrittspforte zu Kultur, Gefühl und Wissen". Darum unterstütze er nach Kräften die Leseförderung bei Jugendlichen. An der Messe werden bis zum 2.Mai rund 100'000 Besucher erwartet. Hauptattraktion sind das Gastland Schweden, eine Ausstellung mit Bildern von Felix Valloton und eine Schau mit Tatortfotos vom Beginn des 20.Jahrhunderts. Zudem gibt es in einem integrierten Salon Werke über afrikanischen Fussball.


na !

haben ist es ihnen auch aufgefallen ???


genau :     Bundesrat Didier Burkhalter..... es gibt ihn also wirklich, er existiert !




ich meine den herrn  da  ganz   links am rand des bildes.

genau, den

Montag, 26. April 2010

daseinsberechtigung, abt. "mir-schaffe!"

wie schon descartes in seinen philosofischen überlegungen sagte: 


ich parke, also bin ich ...






....folgte nun wie jeden  montag das praktische anschaungs-beispiel in unserer innenstadt.
(oder ist es jeden tag ?)

ich meine, der rollstuhlfahrer könnte ja auch auf die fahrbahn ausweichen und überhaupt sind doch  all diese fussgänger auf dem gehsteig äusserst hinderlich und nervend.
es wäre viel angenehmer, wenn die gehsteige vor den geschäften breiter und anlieferfreundlicher wären.

Sonntag, 25. April 2010

hartwaren




wie ist das zu  verstehen  ?

geranium mit usb  oder gummibaum mit dvd einschub ?

 und was ist mit weichwaren ?  bambus 2,0 pflanzen rep  programm ?

näheres im katalog  ?

Mittwoch, 21. April 2010

nichts tun




still sitzen
nichts tun
der frühling kommt
das gras wächst 
 
 

Montag, 19. April 2010

phantasievoll




so wie ich den prospekt verstanden habe, regt das gehen mit diesen schuhen  an....
...wie figura zeigt.






ich dachte das hiess immer: " gute nacht john boy..."





und gleich noch den  schnuckel des tages ....




und den  nicker  des tages .....




man sieht,  das  kirchliche oberhaupt ist gegen den " bösenblick " imun .

Sonntag, 18. April 2010

topfeben





einmal mehr ist es der stadt biel gelungen,  ein fläche betonktechnisch-planerisch zu  versiegeln.
topfeben, flach und architektonsich perfekt.





warum hat man auf dem plakat das wort "gestaltung" verwendet? es ist mir, nach dem in der altstadt  ja auch  gestaltet wurde  schleierhaft.


 

erstaulich, wie nach all den protesten der bürger, eine solche gestalterische baumassnahme einfach wieder  hingenommen werden muss ohne dass sich  in stadtrat jemand gross darüber  aufregt.

Montag, 12. April 2010

montags ist die woche noch neu !





















handgemachte fehlermeldungen sind immer noch eindrücklicher, als die langweiligen  computer generierten windoof-error-meldungen......





vom rauchverbot bis zum .......




essverbot ist es nichtmehr weit.




und nun noch etwas über das korrekte einfüllen von scheibenwischwasser.
wie man dem handbuch des automobilherstellers entnehmen kann, ist das nachfüllen mittels schlauch oder giesskanne  möglich.
fehlen diese wasser transport möglichkeiten,kann,  wie  abb.1 unten zeigt, das ganze fahrzeug  vorsichtig eingetaucht werden  und der wischwassertank bis zur angegebenen  markierung nach gefüllt werden.




.......das ist das, was wir hier in bienne " faire la vaiselle" nennen .....



dazu später mehr, beachtenswert jedoch ist , wie die beiden seitlich postierten herdenwachhunde mit ihren laserblicken die seniorengruppe geschickt zusammenhalten....


Sonntag, 11. April 2010

und es ward..


Konfuzius sagt, es   i s t  Flühling. . . .

 . . .und so sieht  es auch aus .









dazu der haiku des tages:

frühling

pollen fliegen 

meine nase 

niest 

Freitag, 9. April 2010

katzen



warum bloss muss ich beim lesen  dieses traktates an katzen denken ?

und warum bloss macht es mir alpträume, wenn ich daran denke, dass meine liebste dies in die hände bekommt !

Zum Ersten soll kein Mann ohne wissen seines Weibes gantz und gar nicht aus dem Hause gehen / weder zu Bier / Wein / oder Brand-Wein / wie sie denn Namen haben mögen / sondern was er haben will / soll er seinem Weibe (wie auch die Billigkeit solches erfordert) drum fragen.

Zum 2. und also ihren Consens darüber erwarten.

Zum 3. wo er auch Geld einzunehmen hätte / ihr solches fleißig zustellen mit grossem Danck.

Zum 4. Ihr ja nicht das geringste fürhalten / und wo möglich / dahin trachten / damit er sie im geringsten nicht erzürne / sondern ihr allezeit zu gefallen stehe / (wie denn die Billigkeit an ihm selbst erfordert und haben will. )

Zum 5. soll der Mann schuldig seyn / (wenn es ihm gefällt /) Winterszeit früh Morgens eine Stunde vor seiner Frauen auffzustehen / und einzuheitzen.

Zum 6. die Stuben auskehren / und fein ausfehen

mehr  in 1,2,3,4,5. oder hier

es lebe der kleine unterschied und seine grossen  folgen ...

Mittwoch, 7. April 2010

titel, thesen und nochmal tiefbauarbeiten

heute an unserer weltmeister-ecke  im rosius, gegenüber dem  europaweit schmalsten gehsteig, mit 100 db schalldruck und  8'000 mikro feinstaub 10....
frisch auf gerissen und zersägt.....



uffrisse...zueschütte !

Dienstag, 6. April 2010

twitterwetterfrosch

soeben die erste moderation im tv  vom wetterfrosch  vie twitter gesehen .
(sorry für die ton störung)




Samstag, 3. April 2010

abgestufter schwachsinn


nun haben wir ihn, unseren skandal, unser eigenes "stairgate".
hach wie erlösend, diese künstliche aufregung, dieses heimatschützerische empören.
ich  kann  es kaum glauben, da geht eine ganze stadt vor die hunde, erstarrt im eigenen dreck und niemand kümmerts, kein schwein beschwert sich , keine sau fühlt sich angesprochen  und dann ...

 auf einmal,  drei  granit stufen in der altstadt locken nun auch  den stadtwanderer samt  rolf neeser und  konsorte  hinter dem ofen hervor!
hunderte von empörten bürgern setzten ihre unterschrift unter eine petition, zeigen sich auf einmal bekümmert um das aussehen des rings in der altstadt.
(nebenbei gefragt,  wo waren die eigentlich als es um das gassmann-areal ging ?)

«Ein ästhetisches Verbrechen» war der empörte Titel im «Bieler Tagblatt». Gemeint ist die Neugestaltung des Rings. Doch im Artikel, der mangelnde Ästhetik verspricht, ist davon kaum die Rede, umso mehr aber von Zugänglichkeit, Anlieferung mit dem Auto, Aussenterrasse der Beiz, kurz von recht handfesten, praktischen Dingen. Anschliessend folgt selbstverständlich die zentrale Schweizer Frage: Brauchen die drei Stufen eine Baubewilligung? Was ist aber mit dem ästhetischen Verbrechen? Es ist ein Gebrechen: die Blindheit für den Stadtraum.
Der Ring ist der Salon der Altstadt, ein beinahe quadratischer, geschlossener Raum, ein Saal ohne Decke. Diese städtebauliche Grundfigur, ruhig und so offensichtlich, dass niemand sie sieht, wird von einer Diagonalen durchquert, die vom Kirchgässli zur Obergasse führt. Das hingegen haben die Erfinder der neuen Treppen gemerkt und diese Diagonale durch ihre Stufen wie mit dem Lineal unterstrichen. Leider schneiden sie damit den Stadtraum entzwei und machen das schwächere Element zur falschen Hauptsache. Statt das wichtigeren Quadrats des Platzes betonen sie die unbedeutende Diagonale. Es muss ihnen jemand gesagt haben: Das möglichst rasche Durchqueren des Rings ist seine Aufgabe. Dass der Platz aber seit 500 Jahren einen Beruf hat, sehen die Stadtblinden nicht. Er ist das Wohn- und Festzimmer der Altstadt. Die Bodengestaltung muss dazu taugen. Die Diagonale muss weg.
Benedikt Loderer,
Stadtwanderer, Biel


grösstmöglichste medienwirksamkeit.  leserbriefe zu hauf, aufregung pur,  murphy und abilene lassen grüssen .
die reaktion der "oberen" bleibt nicht aus. behördlicher trotz wird nun diesen  dummen , reklamierenden bürgern zeigen wo der teifbau den most holt.
erst maulen und dann auch noch frech werden . da gehört ein  anständiger klacks asphalt  drauf,   so ! das habt ihr nun davon .

Was sich unter der Leitung der beiden Berner «Denkmalpfleger» Jürg Schweizer und Michael Gerber im Bieler Herz abspielt, ist eine Skandal. Das der Heimatschutz unter der Leitung des Architekten Walter Frey das noch bewilligt und unterstützt, eine Schande. Jedes Kind weiss, dass die Bieler Altstadt aus gelbem, warmem Jurastein unserer Region gebaut wurde, ausser den drei gut ausgebildeten Profi-Heimatschützern und Denkmalpflegern. Sie zerstören mit poliertem Granitstein aus dem Tessin den Ringplatz, welcher die ältesten Häuser in Biels Herz umgibt. Die chromstahl-glänzenden Veloständer sind noch nicht abscheulich genug in der romantischen Altstadt. Nun bringen sie uns noch den polierten Granit in die Altstadt, pflegeleicht und modern, koste es, was es wolle. Den Preis, den wir für solchen Mist zahlen (neben den Baukosten) ist der Verlust der Romantik, und das Feingefühl für schöne Dinge im Leben, die wirklich zählen. Was Stil hat und seit Generationen Menschen erfreut, zerstören sie nach und nach, erhalten dafür noch Honorar. Denn was gibt es Romantischeres als Granit und Chromstahl? Rolf Neeser, Biel


das lässt hoffen, auch für den rest der verbrauchten "ecken" der stadt biel. vielleicht kommt  ja dann auch mal der  permanente fluglärm über der stadt, oder der sinnlose zwangsverkehr zum spitalzentrum hoch zur sprache.

Hinterdorf Dotzigen, T22 Kantonsstrasse Solothurn–Lyss. Rush-Hour, morgens und abends, 40-Tönner, Sattelschlepper, Lastenzüge, Pendler, Traktoren, Motorräder. Rein und Raus. Es braust und donnert. Es vibriert und verschlägt einem den Atem. Viele Anständige mit 50, aber zu viele Unanständige, Gehetzte, Arrogante, Supercoole ungebremst mit 60, 70, 80. Gegen oben offen...
Altstädtler, bitte baut eure Treppenstufen ab, um diese als bleibende Anker, quasi als Trotzburgen zur Verkehrsberuhigung an die Dotziger Dorf-Ein- und -Ausgänge zu versetzen. Das wäre mehr als dringend, denn hier geht es um Leben und Tod. Bei euch oben geht es ja nur – weniger milde gesagt – um Wichtigtuerei und historisch-ästhetisches Gefusel. Eine Frage sei mir noch erlaubt: Sind die Treppenstufen und Pflastersteine aus unserem einzigartigen Tessiner SwissnessPur-Granit? Oder wird einmal mehr staatlich subventionierter und durch «Sklaven» abgebauter Naturstein aus chinesischer Diktatur verbaut? Ich hoffe doch sehr nicht, denn spätestens jetzt würde es zu einem wirklichen Skandal.
Thomas Dürst,
Bildhauer, Dotzigen
erst dachte ich, herr  dürst meint den höheweg/vogelsang im beaumont...





seis drum , andere stadtviertel haben auch so ihre ""drei stufen"" aus  sehr hartem granit ( heller  granit  lässt sich übrigens  viel besser  mit  tags  versehen  als  dunkler ) und würden sich  genau gleichwohl über eine solche solidarität freuen , wie die  anwohner  im ring.
achja,  wo sind eigentlich unsere "grünen " ? diese siegelwahrer des guten geschmackes ? die wächter des multikulti-grals.

Freitag, 2. April 2010

auch dieses jahr

auch dieses jahr, meine liebe, mag ich es sein , der dir die erste pusteblume präsentiert.
wie oft hab ich nun ausschau gehalten, meine geheimsten ecken besucht, nur um dir,  liebes sagen zu können: es ist frühling, der lenz ist da.




ick hev kein fein lenz  mokt, um dir mit zu poggen !