an sonnigen tagen, oder nach längereren phasen mit schlechtem wetter brummt der himmel über biel und dem bielersee gewaltig.
entweder fliegen die hobbypiloten ihr soll, oder sie machen freizeitflüge mit oder ohne pasagiere ( mal schnell den meiers den see zeigen). an diesen tagen zermürbt ein ständiges brummen und motorensummen die friedliche landschaftsidylle um das bielerseebecken.
von den umliegenden flugplätzen eilen ein, zwei und mehrmotorige flugapparate richtung petersinsel um da ihre volten und oft auch sightseeing kurven den am boden verbliebenen aufzudrängen.
ein buntgemischtes fliegerfölchlein von doppeldecker,- oldtimer,- fallschirmspringer,- helikopter,- und /oder privatjet-flugzeugen überquert in jeder möglichen und unmöglichen höhe bewohntes gebiet. knattert und rattert mit höllischem dröhnen über jene wolken wo die freiheit eben wohl grenzenlos ist.
manchmal trifft man auch die von mir via steuern persönlich gesponserten kollegen der luftwaffe, bei ihren stundenlangen drohnen versuchen an .
wir hier unten,nichtig und klein, wir die zurück gelassen mit unsern sorgen und ängsten, wie es herr mey so treffen besingt ärgern uns. vergeblich versuchen wir zu ergründen, wer den nun eigentlich zuständig für ( oder besser gegen) diese art von nötigung ist.
in regelmässigen abständen erscheinen im bieler tagblatt leserbriefe von betroffenen oder besorgten bürgern.
bis dato dachte ich, ich sei einer der wenigen, die unter dieser zusätzlichen akkustischen umweltverschmutzung in diesem gebiet leiden. macht doch der flughafen grenchen regelmässig imgaepflege mit euphorische anmutenden publikationen. doch die antworten weiterer betroffenen beweisen das gegenteil:
wir leiden und müssen wohl weiter leiden, den da oben im bieler luftraum scheint es keine vorschriften zu geben. anarchie und gutdünken regelt die luftfahrt neben den ausgewiesenen sektoren.
und als ob dietollkühnen männer in ihren fliegenden kisten das wüssten, dass es uns stört und dass wir uns beklagen, überfliegen sie am sonntag tief die stadt. nicht mit uns, wir dürfen das!
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anhang, zu 4:
Hinterdorf Dotzigen, T22 Kantonsstrasse Solothurn–Lyss. Rush-Hour, morgens und abends, 40-Tönner, Sattelschlepper, Lastenzüge, Pendler, Traktoren, Motorräder. Rein und Raus. Es braust und donnert. Es vibriert und verschlägt einem den Atem. Viele Anständige mit 50, aber zu viele Unanständige, Gehetzte, Arrogante, Supercoole ungebremst mit 60, 70, 80. Gegen oben offen...
Altstädtler, bitte baut eure Treppenstufen ab, um diese als bleibende Anker, quasi als Trotzburgen zur Verkehrsberuhigung an die Dotziger Dorf-Ein- und -Ausgänge zu versetzen. Das wäre mehr als dringend, denn hier geht es um Leben und Tod. Bei euch oben geht es ja nur – weniger milde gesagt – um Wichtigtuerei und historisch-ästhetisches Gefusel. Eine Frage sei mir noch erlaubt: Sind die Treppenstufen und Pflastersteine aus unserem einzigartigen Tessiner SwissnessPur-Granit? Oder wird einmal mehr staatlich subventionierter und durch «Sklaven» abgebauter Naturstein aus chinesischer Diktatur verbaut? Ich hoffe doch sehr nicht, denn spätestens jetzt würde es zu einem wirklichen Skandal.
Thomas Dürst,
Bildhauer, Dotzigen
Altstädtler, bitte baut eure Treppenstufen ab, um diese als bleibende Anker, quasi als Trotzburgen zur Verkehrsberuhigung an die Dotziger Dorf-Ein- und -Ausgänge zu versetzen. Das wäre mehr als dringend, denn hier geht es um Leben und Tod. Bei euch oben geht es ja nur – weniger milde gesagt – um Wichtigtuerei und historisch-ästhetisches Gefusel. Eine Frage sei mir noch erlaubt: Sind die Treppenstufen und Pflastersteine aus unserem einzigartigen Tessiner SwissnessPur-Granit? Oder wird einmal mehr staatlich subventionierter und durch «Sklaven» abgebauter Naturstein aus chinesischer Diktatur verbaut? Ich hoffe doch sehr nicht, denn spätestens jetzt würde es zu einem wirklichen Skandal.
Thomas Dürst,
Bildhauer, Dotzigen




























































